Fahnenkorrektur

by Oliver Plaschka

Und wie erwartet, hier sind sie: die Druckfahnen, und es ist einfach unglaublich, wie viele Fehler man auch beim gefühlt achtzehnten Lesen noch findet, die bisher noch keinem Mensch, besonders einem selbst nicht, aufgefallen sind.

Die Freude, das Buch endlich so zu sehen, wie es mal sein wird, mischt sich mit dem blanken Entsetzen darüber, auf jeder zweiten Seite noch Änderungen anbringen und anderen Leuten damit wieder Arbeit machen zu müssen, während man panisch zwischen Laptop und Papierstapeln rotiert. Aber so ist es immer — egal, wie lange man an einem Buch arbeitet.

Bei Klett-Cotta gibt es derweil das Frühjahrsprogramm als Download, mit dem Cover des “Lichts” auf der “U1 (= Umschlagseite Eins)”, wie das im Fachsprech so schön heißt (mir war das Wort neu, aber auf der Frankfurter Buchmesse habe ich mehrmals gehört, wie es gebraucht wurde, meist mit einem gewissen ehrfürchtigen Entzücken in der Stimme). Ich finde, es macht sich gut, und möchte betonen: Beide Schwerter sind absolut handlungsrelevant.

Auch muss ich meine Schätzung vom April nach oben korrigieren: 688 Seiten sind es geworden. Man stellte mir sogar ein Lesebändchen in Aussicht.